Die Firma von gestern bis heute

klingelschildIm Jahr 2013 konnten wir mit unseren Team feiern.
Die Bruno Erhardt Bauglaserei kann in vierter Generation auf ihr 125 jähriges Bestehen zurückblicken.

Am 01 . Februar 1888 eröffnete der Urgroßvater des heutigen Inhabers, Bruno Erhardt, im Hintergebäude der ehemaligen Fleischerei Kessler seine Bauglaserei. Die Zeiten haben sich geändert, aber nicht geändert hat sich das Bewusstsein, Bauelemente in handwerklicher Tradition zu fertigen. Mit jahrelanger Erfahrung, einem Team von qualifizierten Fachkräften, Innovation und Ideenreichtum, sowie der Einsatz moderner Technik garantieren wir ein Höchstmaß an Qualität und damit zufriedene Kunden.

Wie alles begann ...

aussenansicht 1Bruno Erhardt stammte nicht aus Neumark. 1864 in Kayna bei Zeitz geboren, kam er während seiner mehrjährigen "Walz" wiederholt für bestimmte Zeit nach Neumark,

bis er schließlich als Neumärker "sesshaft" wurde.

Zunächst hatte er im "Schinkenhaus" auf der Reichenbacher Straße Arbeit gefunden, wollte er aber immer selbst Meister werden, eine eigene Werkstatt besitzen. Diesen Wunsch, erfüllte er sich am 1. Februar 1888. Da nach seiner Meinung zu einem selbständigen Handwerksmeister eine Werkstatt in einem eigenen Heim gehört, kaufte er 1892 für 3000 Taler das alte Schulgebäude auf dem Badsteig. 1894 erhielt das  Glaserehepaar Nachwuchs. Sohn Paul wurde geboren.

Natürlich trat dieser in die Fußstapfen des Vaters, erlernte bei ihm das Glaserhandwerk und übernahm 1934 den väterlichen Betrieb. Vier Jahre vor der Geschäftsübernahme erblickte ein weiterer Erhardt Sohn Karl, dass Licht der Welt. Weit bevor er die Schule beendet hatte, war bei ihm und dem Vater die Entscheidung für den Beruf gefallen. Auch er wurde natürlich ein Glaser, der mit 25 Jahren den Meisterbrief in der Tasche hatte.

29 jährig musste er die Erhardt Tradition fortführen und den Handwerksbetrieb übernehmen. Trotz vieler Probleme dieser Zeit hat er ihn, wie Vater und Großvater, erfolgreich weitergeführt. Im Jahre 1956 meldete sich die vierte Bauglasergeneration an. Mit der Geburt von Christian war die Fortführung des Handwerksbetriebes im Prinzip sichergestellt.

Natürlich war auch Christian beim Vater in die Lehre gegangen, bevor er, ehrgeizig wie sein Vater, 1982 die Prüfung als Meister des Rahmenglaserhandwerkes abgelegt hat. Im gleichen Jahr übernahm er als 26 jähriger den väterlichen Betrieb. "Es war in dieser Zeit nicht immer leicht", erklärte Meister Christian, "mit den bescheidenen Materialzuweisungen, vor allem private Kunden zufriedenzustellen.

aussenansicht 21995 folgte dann ein großer Schritt in die "neue Zeit" der Moderne. Ein neues Produktionsgebäude und neue Präzisionsholzbearbeitungsmaschinen sowie eine umweltfreundliche Spritzanlage wurden angeschafft um die neuen Fensternormen zu produzieren und die Wünsche der Kunden zu erfüllen.
Die Qualität belegen mehrere Prüfzertifikate vom Fraunhofer Institut für Bauphysik.

Seit dem 01.10.2014 erfüllt die Bauglaserei Ehrhardt auch in fünfter Generation Kundenwünsche in guter handwerklicher Ehrhardt Tradition. Sohn Falk hat die Geschäfte von seinem Vater übernommen. Im Blickfeld steht der Kunde und seine Interessen. Zusammen mit einem neuen Team und neuen Produktlinien, vorallem im Bereich Holz-Aluminium, steht immer eines im Vordergrund,

Qualität beGREIFBAR machen.